Ätherrauschen

Kommentare zum Leben, dem Universum und dem ganzen Rest.

19. Dez 2017

Am 4. März wird in der Schweiz über die Abschaffung des Rundfunkbeitrags abgestimmt. Die Schweiz hat ein ähnliches öffentlich-rechtliches System wie Deutschland, und natürlich gibt es auch dort Diskussionen über die Höhe des Beitrags, seine Verwendung etc. Der Ausgang der Abstimmung dort wird sicher auch Impulse für die Diskussion hier setzen.

Ich bin generell für einen öffentlich finianzierten Rundfunk, allerdings nicht in der Form wie hierzulande, wo ständig neues Geld rausgeworfen wird, um neue Sender und Plattformen zu etablieren, die dann wiederum als Rechtfertigung dienen, noch mehr Geld zu fordern, obwohl sie vom Publikum kaum genutzt werden. Aus meiner Sicht reichen je zwei bis drei Fernseh- und Radiosender, die sich wieder mehr auf Information und Kultur konzentrieren. Zudem sollten die Gremien von Leuten mit Parteibuch gesäubert und externe, unabhängige Aufsichtsgremien geschaffen werden, die die Arbeit der Sender viel stärker kontrollieren und die Selbstbedienungsmentalität eindämmen. Ein erster Schritt wäre, den in einem sehr undemokratischen Verfahren 'gewählten' skandalgeschüttelten SPD-Funktionär auf dem hochvergüteten Direktoren-Posten der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz wieder zu entfernen, und den Posten beispielsweise mit einem Juristen mit Erfahrung im Medienrecht zu besetzen, um endlich die viel beschworenen Unabhängigkeit der Medien zu gewährleisten.

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